Report 2026
Click Fraud Report 2026
Was Google herausfiltert und was im Paid Traffic trotzdem auffällig bleibt. Der Ad Fraud & Paid Traffic Quality Report 2026 wertet 1.768.445 Google-Klickereignisse aus 68 Werbekonten aus, dazu 90.027 Sessions aus einem 76-tägigen Deep Dive. Auf 34 Seiten mit offengelegter Methodik und Quellenangabe an jeder Kennzahl.
34 Seiten · 17 Kapitel · Datenstand August 2025 bis Juli 2026
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Drei Befunde vorab
Zahlen aus 68 realen Werbekonten
9,7 % Google Invalid Traffic
171.535 von 1.768.445 Klickereignissen stuft Google selbst als ungültig ein. Knapp jedes zehnte Klickereignis entspricht damit schon aus Sicht der Plattform keinem regulären Klick. Invalid Traffic ist dabei nicht gleichbedeutend mit nachgewiesenem Betrug.
Quelle: Google Ads Account-Level, 68 Konten, August 2025 bis Juli 2026
53 % des Web-Traffics sind automatisiert
Mehr als die Hälfte des weltweiten Web-Traffics war 2025 automatisiert. Das ist der äußere Rahmen, nicht die Ad-Fraud-Quote: 53 % automatisierter Web-Traffic bedeuten nicht 53 % Ad Fraud.
Quelle: Thales / Imperva, Bad Bot Report 2026
40,7 % entfallen auf drei Konten
Die drei Konten mit den meisten Invalid-Ereignissen tragen zusammen 40,7 % aller 171.535 Fälle, die Top 5 kommen auf 51,8 %, die Top 10 auf 68,4 %. Der Mittelwert beschreibt deshalb kaum ein einzelnes Konto.
Quelle: Google Ads Account-Level, 68 Konten, August 2025 bis Juli 2026
Die drei Prozentwerte stammen aus unterschiedlichen Quellen und messen Unterschiedliches. 9,7 % ist der Anteil, den Google selbst in unserem eigenen Bestand von 68 Konten als Invalid Traffic einstuft (BudgetGuard Click Fraud Report 2026). Invalid Traffic ist dabei nicht gleichbedeutend mit nachgewiesenem Betrug. 53 % ist der weltweite Anteil automatisierten Web-Traffics aus einer externen Studie (Thales / Imperva Bad Bot Report 2026), nicht die Ad-Fraud-Quote. 40,7 % beschreibt die Verteilung innerhalb unserer eigenen 171.535 Invalid-Ereignisse. Die Werte werden nicht addiert.
Inhalt
Was im Report steht
17 Kapitel, jede Grafik mit eigener Quellen- und Scope-Angabe. Der Report vergleicht Kampagnentypen, Netzwerke, Endgeräte, Zielmärkte und Branchen und zeigt, wo einfache Faustregeln an den Daten scheitern.
- Search gegen Performance Max 7,69 % gegenüber 10,90 % Invalid Rate. Im Paarvergleich derselben 26 Konten liegt PMax 33 % höher, der Richtungscheck steht allerdings 13 zu 13.
- Netzwerke im Vergleich Google Display 14,90 %, Cross-Network 10,91 %, Google Search 8,00 %, Suchnetzwerk-Partner 4,26 %.
- Endgeräte erklären fast nichts Smartphone 9,70 %, Desktop 9,69 %, Tablet 9,81 %. Erst in Kombination mit dem Kampagnentyp wird es auffällig: PMax auf Desktop 13,77 % gegenüber 10,65 % mobil.
- Branchen und Zielmärkte Gewichtete Werte je Segment, von 6,01 % bis 12,88 %, jeweils mit Fallzahl und Hinweis auf Volumenkonzentration.
- Selbstcheck in sieben Punkten Account-Baseline, Kampagnentyp, Netzwerk, Device mal Kampagne, Zeit und Geo, Wiederholungen, technische Signale.
Alle drei Grafiken teilen sich dieselbe Achse bis 16 %, damit sie untereinander vergleichbar bleiben. Die senkrechte Linie markiert den Gesamtbestand von 9,7 %.
Netzwerke im Vergleich
Branchen und Zielmärkte
Endgeräte erklären fast nichts
Quelle: Ad Fraud & Paid Traffic Quality Report 2026, Google Ads Account-Level, 68 Konten, August 2025 bis Juli 2026
Erkenntnisse
Warum eine Rate allein nichts entscheidet
„Nicht invalid“ ist kein Qualitätssiegel
Wenn Google einen Klick nicht als ungültig einstuft, heißt das nicht, dass er technisch unauffällig, verhaltensseitig plausibel oder wirtschaftlich wertvoll ist. Die Plattform misst, was sie ausliefert.
Gültig ist nicht dasselbe wie relevant
Ein technisch gültiger Klick kann wirtschaftlich trotzdem irrelevant sein. Und nicht jeder Bot ist Ad Fraud: Crawler, Suchmaschinen und Agenten gehören zum normalen Web.
Der Kontext entscheidet
Faustregeln wie „Mobile ist schlechter“, „Nacht ist Betrug“ oder „PMax ist problematisch“ werden von den Daten nicht getragen. Erst Nenner, Volumen, Spend und Mix machen aus einer Prozentzahl eine Entscheidungsgrundlage.
Aus der Fallstudie
1.129 Sessions zwischen drei und sechs Uhr morgens
Ein regionales Bauunternehmen, 76 Tage Beobachtung: In 74 von 76 Nächten laufen im Fenster von 03:00 bis 05:59 Uhr Sessions auf, im Mittel gut 15 pro aktiver Nacht. 78,9 % davon erfüllen mindestens ein Prüfmerkmal, 86,7 % kommen aus Luxemburg, fast alle über Display und Smart Campaigns.
Die Frage, die der Report stelltDer Report zieht daraus bewusst keinen Betrugsschluss, sondern eine Frage: Würde das Unternehmen in diesem Zeitfenster auch Vertrieb oder Service vorhalten? Wenn nicht, lohnt der genaue Blick auf Quelle, Netzwerk, Wiederholungsmuster und Conversion-Qualität.
Quelle: BudgetGuard Deep Dive, 17.05. bis 31.07.2026, anonymisiertes Konto
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Click Fraud Report
Was kostet der Report?
Nichts. Sie fordern ihn mit Ihrer E-Mail-Adresse an und erhalten den Zugang per Mail. Ein Verkaufsgespräch ist keine Bedingung.
Woher stammen die Daten?
Aus drei getrennten Datenbeständen: 1.768.445 Google-Klickereignisse aus 68 aktiven Konten für August 2025 bis Juli 2026, 2.202.733 Protection-Ad-Clicks seit Februar 2023 sowie 90.027 Protected- und Control-Sessions aus einem 76-tägigen Deep Dive. Jede Kennzahl im Report nennt ihre Quelle und ihren Geltungsbereich.
Für wen ist der Report gedacht?
Für Werbetreibende, Marketingverantwortliche und Agenturen im Mittelstand. Die untersuchten Konten liegen bei einem Median von rund 7.888 Euro und einem Durchschnitt von 15.389 Euro Google-Ads-Kosten pro Jahr. Als Enterprise-Benchmark ist der Report ausdrücklich nicht gedacht.
Bedeutet Invalid Traffic, dass Betrug vorliegt?
Nein. Invalid Traffic ist der Oberbegriff für Klicks, hinter denen kein echter Interessent steht, darunter Bots, Crawler und wiederholte Klicks aus derselben Quelle. Betrug ist nur der Teil davon, der mit Absicht geschieht. Der Report rechnet Invalid Traffic deshalb auch nicht als zusätzlichen Kostenblock hoch.
Warum stehen auf dieser Seite mehrere verschiedene Prozentwerte?
Weil sie Unterschiedliches messen. 9,7 % ist der Anteil, den Google selbst in unserem eigenen Bestand von 68 Konten als Invalid Traffic einstuft, aus dem BudgetGuard Click Fraud Report 2026. Invalid Traffic ist dabei nicht gleichbedeutend mit nachgewiesenem Betrug. 11,92 % ist ein Branchendurchschnitt aus dem externen Kim Labs Ad Fraud Report 2025, der an anderer Stelle auf unserer Website als Vergleichswert dient. 53 % ist der weltweite Anteil automatisierten Web-Traffics laut Thales / Imperva. Die Werte werden nicht addiert und beschreiben nicht dasselbe.
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Alle Zahlen dieser Seite im Zusammenhang
Was hier steht, ist ein Ausschnitt. Der vollständige Report erklärt auf 34 Seiten die Methodik hinter jeder Kennzahl, Nenner, Fallzahlen, Zeiträume, und ordnet ein, was die Werte für ein einzelnes Konto bedeuten.
